Stoma



Stoma – und nun?

Wenn Mediziner von einem Stoma sprechen, meinen Sie eine operativ geschaffene Öffnung, u. a. zur Stuhl- oder Urinableitung. Im Alltag bezeichnet man dies häufig als künstlichen Darmausgang (Enterostoma) oder als künstliche Harnableitung (Urostoma). Beim Enterostoma wird der Darm durch die Bauchdecke ausgeleitet. Beim Urostoma leitet man den Urin über eine Öffnung der Haut ab.

Die meisten Menschen sind von dieser Nachricht zunächst verunsichert: Kann ich weiter am Leben teilnehmen? Kann ich Sport treiben, welchen Einfluss hat das auf mein Familienleben, was wird aus meinem Beruf? Wird man es mir ansehen?

Moderne Versorgungsprodukte und ein flächendeckendes Netz an ausgebildeten Stomatherapeuten helfen, sich schnell wieder aktiv am Leben zu beteiligen. Derzeitig werden jährlich etwa 30.000 Stomata angelegt. In Deutschland leben ca. 160.000 Betroffene in den verschiedensten Altersgruppen.

Vor allem in der Medizintechnik hat sich in den letzten Jahren einiges getan um das Leben der Patienten einfacher zu machen.

Moderne, hautfreundliche Versorgungsprodukte bieten Kolostomieträgern ein großes Maß an Sicherheit und Komfort. Jedoch stellen die fehlende Kontrolle über Stuhl- und Gasabgang sowie ästhetische und psychologische Faktoren für viele Betroffene eine große Belastung dar. Die Darmspülung, auch Irrigation genannt, soll Stomaträgern helfen, die Kontrolle über Ihre Ausscheidungen zurück zu gewinnen.

Die Darmspülung gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Versorgung noch diskreter zu gestalten. Sie profitieren von einem deutlichen Zugewinn an Komfort, Diskretion, Lebensqualität und größtmöglicher Unabhängigkeit.

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