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Was sind Poppers?

Informationen zu Poppers

Sie ist wieder im Trend: die Sex-Droge "Poppers". Aber wie wirkt der Stimmungs-Booster – und was sind die Risiken?

Wann ist Sex so richtig gut? Vor allem aber dann, wenn wir berauscht sind – zum Beispiel berauscht vom Glück der ersten Verliebtheit, dieser Mischung aus Herzklopfen und Erregtheit. Nun hält dieser Rausch leider nicht ewig an, und so sucht sich so mancher andere Wege, um noch einmal diese Ekstase zu spüren. Mit Poppers zum Beispiel, einer in der Gay-Szene beliebten Sex-Droge. Besitz und Konsum von Poppers ist hierzulande legal. Dennoch gibt es einiges zu beachten, will man denn verantwortungsbewusst mit dem Stimmungs-Booster umgehen.

Was sind Poppers?

Poppers ist eine Art Schnüffeldroge, die verschiedene Nitrite enthält. Werden die bei Zimmertemperatur entstehenden Dämpfe eingeatmet, stellt sich nach wenigen Sekunden eine aphrodisierende Wirkung ein, die einige Minuten lang anhält. Konsumierende fühlen sich enthemmt und empfinden sexuelle Stimulation besonders intensiv. Zaubern kann die Pop(p)droge allerdings nicht, eine gewisse Grunderregung sollte vorhanden sein.

Der Name Poppers kommt übrigens daher, dass Amylnitrit ursprünglich in Glaskapseln verkauft wurde, nicht wie heute in kleinen Fläschchen. Zerbricht man eine solche Glaskapsel, entsteht das charakteristische Knallgeräusch. Knacken Sie mal heimlich eine Serum-Ampulle Ihrer Liebsten, genauso klangen die Ur-Poppers.

Poppers - das steckt dahinter

Wie werden Poppers konsumiert?

Fläschchen aufschrauben, kurz dran schnuppern, abwarten. Bonus-Tipp eines Freunde und Poppers-Experten: Unmittelbar vor dem Höhepunkt erneut schnüffeln. Soll den Orgasmus intensivieren und verlängern.

Achtung: Poppers niemals trinken!

Die Aufbewahrung

Aufbewahren sollten Sie das Duftwasser im Kühlschrank oder Gefrierfach, denn Wärme, Wasser, Sauerstoff und Licht lassen das Mittel schnell verderben. Etwa eine Stunde vor dem Date aus dem Eisfach nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen und anschließend gut verdampfen kann.

Riecht es unangenehm aus dem Fläschchen, ist der Inhalt wahrscheinlich schlecht geworden. In diesem Fall bitte umgehend entsorgen.

Gesundheitliche Risiken

Der Konsum von Poppers kann psychisch abhängig machen. Das Risiko besteht allerdings ebenfalls bei übermäßigem Verzehr von Schokolade und dann, wenn Sie pro Tag mehr als eine Stunde auf Instagram abhängen.

Schwierig wird es, wenn der Konsument Herzprobleme oder einen schwachen Kreislauf hat. Durch die gefäßerweiternde Wirkung sinkt der Blutdruck in kürzester Zeit ab, was die Sauerstoffversorgung des Gehirns drastisch beeinträchtigen kann. Hat man zu viel eingeatmet, drohen als Folgen starke Kopfschmerzen, Ohnmacht und sogar Schlaganfälle.

Ebenfalls riskant ist der Mischkonsum von Poppers mit dem Wirkstoff Sildenafil, der in Mitteln wie Viagra, Cialis oder Levitra enthalten ist. Eine gleichzeitige Einnahme kann im schlimmsten Fall zu einem lebensgefährlichen Abfall des Blutdrucks führen.

Ziemlich brandgefährlich

Poppers sind extrem leicht entzündlich. Daher gilt: Beim Schnüffeln der Sexdroge auf keinen Fall eine rauchen, und auch den Aschenbecher sollten Sie in sicherer Entfernung platzieren. Das Fläschchen wird Ihnen nicht gleich um die Ohren fliegen, dafür aber wie eine Fackel lodern. Den Sex können Sie dann vergessen.

Die juristische Lage

Besitz und Konsum von Poppers und des darin enthaltenen Wirkstoffes Amylnitrit sind nicht strafbar, doch Weitergabe und Verkauf stellen einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz dar. Anders als Drogen wie zum Beispiel Kokain oder LSD, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, weisen Poppers laut offizieller Einschätzung durch die entsprechenden Behörden kein „Missbrauchs- und/oder Abhängigkeitspotenzial“ auf.

Viele Erotikshops bieten die Poppers an, und auch Saunaclubs haben immer wieder etwas im Angebot – deklariert wird die Droge dann als "Raumduft" oder "CD-Reiniger".

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