Männer und Erektionsprobleme

Männer und Erektionsprobleme

Wussten Sie, dass ca. 25% aller Männer unter Erektionsproblemen leiden? Und dabei nicht nur ältere Männer, sondern in vielen Fällen auch Männer unter 35 Jahren? Sollten Sie unter Erektionsstörungen leiden, ist es vielleicht ein schwacher Trost, aber Sie sind mit diesen Problemen nicht allein. Doch warum kann es eigentlich zu Potenzproblemen kommen?

 

Die Erektion

Die Erektion ist medizinisch gesehen ein komplexer Vorgang, bei dem mehrere Einzelvorgänge ineinander übergehen und im Zusammenhang wirken. Deshalb kann es viele Ursachen für Erektionsprobleme geben die sich oft auch gegenseitig beeinflussen. Schauen wir aber zunächst auf die Einzelschritte, die zu einer Erektion führen.

  • Visuelle und sinnliche Reize werden im Gehirn aufgenommen und ausgewertet
  • das Gehirn sendet Nervenimpulse aus die mittels des autonomen Nervensystems  an den Penis gesendet werden
  • eine komplexe biochemische Reaktion hat ein Erschlaffen der glatten Schwellkörpermuskulatur zut Folge
  • erschlafft die Schwellkörpermuskulatur werden die Hohlräume in den Schwellkörpern größer und Blut kann einströmen
  • durch das einströmende Blut vergrößert sich der Penis
  • ein Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur versteift den Penis vollständig

Dieser komplexe Vorgang einer Erektion kann in vielen Punkten gestört werden. Es können dabei sowohl psychische Ursachen als auch physische Ursachen in Betracht kommen. In den weitaus meisten Fällen wird es jedoch mehr als eine Ursache geben, die die Erektionsstörungen auslöst. Oft ist es so, dass sich die Ursachen gegenseitig beeinflussen – z.B. physische Ursachen vorliegen und der Kopf dann zusätzlich für Druck sorgt und die Erektionsprobleme verstärkt. Der gesellschaftliche Druck, dass ein Mann immer potent sein muss wird dann oft zur psychischen Belastung. In der Folge werden sexuelle Kontakte gemieden, es kommt zu Versagensängsten und einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls. Alszu bald findet der Mann sich in einem Kreislauf aus dem es kein Entrinnen gibt. Männer mit Erektionsproblemen kennen das – sie beobachten sich beim Sex selbst, horchen in den Körper hinein – und dadurch wird die Erektion oft verhindert. Dies wiederrum verstärkt den Druck, die Versagensangst und der Kreislauf schließt sich.

Eine genaue Ursachenforschung ist daher unerlässlich und sollte durch den Arzt Ihres Vertrauens erfolgen. Nur er kann genau klären, woher Ihre Probleme kommen und wie man gegebenenfalls dagegen vorgehen kann. Als Laie tut man sich da oft schwer – vertrauen sie also in diesem Fall dem Experten.

 

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Männer und Erektionsprobleme
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Etwa 25% aller Männer leiden unter Erektionsproblemen, doch wie läuft eine Erektion ab und wie kommt es zu Potenzstörungen? Mehr Infos!
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