Die psychische Gesundheit von Männern

Die psychische Gesundheit von Männern

Warum ticken Männer in Sachen Gesundheit anders als Frauen?

Für Männer ist es wichtig sich über Leistung zu definieren und an den Erwartungen die sie erfüllen müssen. Körper und Geist müssen einfach funktionieren und dürfen möglichst keine Probleme machen. Da es nicht anders sein darf, werden vorhandene Probleme bzw. deren Signale oft ignoriert. Dieses Bild ist jedoch nicht richtig und sollte überdacht werden. Auch die Psyche von Männern sollte wichtig sein. Problem dabei ist, dass Männer für ihre Probleme meist selbst verantwortlich gemacht werden, bei Frauen jedoch das gesellschaftliche Umfeld die "Schuld" trägt. Diese gesellschaftliche Schieflage sollte durch das Gebiet der Männergesundheit wieder gerade gerückt werden. Ein weiteres Problem ist, dass Männer, aber auch nach wie vor partnerinnen, Arbeitgeber, Freunde davon ausgehen, dass ein Mann selbst dann noch seine Leistung bringen muss, wenn er eigentlich schon gar nicht mehr kann. Hier um ein Umdenkprozess stattfinden – Männer dürfen auch schwach sein. Dies wäre eine positive Entwicklung in Sachen Männer und Gesundheit.

 

Dürfen Männer schwach sein und psychische Probleme haben?

Natürlich zeigen psychische Probleme die schwache Seite der Seele und lassen einen Mann schwach erscheinen. Jedoch muss sich die Gesellschaft dahingehend verändern, dass sie einem Mann diese Schwäche auch zugesteht. Männer sollen stark sein dürfen, jedoch ist es auch eine Stärke Schwäche zuzugeben. Krisen, Niederlagen, Probleme gehören zum leben dazu und ein Mann der stark ist, kann auch dazu stehen.

.Dürfen Männer psychische Probleme haben?

Die Psyche von Männern kommt nicht besser weg als die von Frauen

Die Zahl von psychischen Erkrankungen ist bei Männern und Frauen gleich hoch, jedoch unterscheiden sich die Arten der psychischen Störungen. Bei Männern sind dies in der Regel Alkoholabhängigkeit, dissoziale Persönlichkeitsstörungen oder der Hang zur Gewalt.

Depressionen werden oft nur als typisch weibliche Krankheit angesehen, jedoch treten sie genauso häufig bei Männern auf. Sie sind nur schwerer zu bestimmen, da Männer sie in der Regel hinter typisch männlichen Verhaltensweisen "verstecken" und nur in seltenen Fällen über ihre emotionalen Probleme sprechen.

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